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Fachfortbildung
Fachqualifikation Naturheilkunde


10./11. März - Chemnitz
Phytotherapie - Fachqualifikation
Kursstart

10./11. März - Dresden
Chirotherapie - Fachqualifikation
Kursstart


18. März - Dresden
Mikrobiologische Therapie

Grundlagenseminar


23./24. März - Chemnitz
Akupunktur-Ausbildung
Seminar 19


24./25. März - Dresden
Körperenergie in Balance
Therapiequalifikation

Info
Heilpraktiker-Ausbildung:

Leipzig - Friedrich-List-Platz 1
Tel. 03 41 / 9 94 03 48

Chemnitz - Hohe Straße 29
Info:  25. Februar, 10 Uhr
Tel. 03 71 / 3 89 91 15

Dresden - Enderstraße 59
Info:  15. März, 19 Uhr
Tel. 03 51 / 2 50 93 67

Hannover - Hohenzollernstraße 48/49
Tel. 05 11 / 70 03 35 83

Zertifizierte Berufsausbildung
nach den Ausbildungskriterien
des Berufsverbandes
Deutsche Naturheilkunde e.V.

Zertifizierte Qualität
Geprüfte Qualität

Förderung Bildungsgutschein
Bildungsprämie ESF
Weiterbildungsscheck Sachsen 

Ablauf einer amtsärztlichen Überprüfung

Ablauf einer amtsärztlichen Überprüfung

Prüfungsbericht eines Schülers 
(Tagesschulabsolvent der Heilpraktikerschule Chemnitz im BDN e.V.)

"Die schriftliche Überprüfung findet in einem Sitzungssaal des Verwaltungsgebäudes statt. Nach Kontrolle der Personalien sowie der Entrichtung der Gebühren nimmt jeder den zugewiesenen Platz ein. Die Prüflinge sitzen an langen Tischreihen nebeneinander. Persönliche Gegen-stände können mitgenommen werden. Anfänglich erfolgt eine Belehrung durch den Amtsarzt, dann werden abwechselnd zwei unterschiedliche Prüfungen ausgeteilt.  Die Atmosphäre ist ruhig und angenehem, bis auf einige aufgeregte Prüflinge.
Nach Ablauf der bearbeitungszeit werden alle Unterlagen abgegeben. Die Prüfungsfragen, eins der Lösungsblätter und die Lösungen können nachmittags abgeholt werden. Wenn der erste Durchgang den Saal verläßt, wartet bererits die zweite Runde. In jedem Prüfungsdurchgang sind ca. 30-40 Leute anwesend.


Die mündliche Überprüfung
"Als ich zur Prüfung  gerufen wurde, betrat ich einen kleinen Raum mit Teppich, Tisch und Sesseln. Das überraschte mich etwas, denn es war eine gemütliche wohnzimmerähnliche Atmosphäre. Ich saß an einer Längsseite des Tisches, mir gegenüber die Sekretärin und der freundlich wirkende beisitzende Heilpraktiker. Neben mir, an der Stirnseite, saß der Amtsarzt. Dieser zog ein Frageblatt aus einem Stapel und stellte die Fragen.
Ich sollte mir vorstellen, ich sitze in meiner Praxis und ein Patient, 40 Jahre alt, kommt mit Oberbauchschmerzen zu mir. Die Frage des Amtsarztes: "Was machen Sie?" Meine Antwort: "Ich messe zuerst Puls und Blutdruck." Sogleich las er mir die Werte vor. er Schockindex war danach über eins, also ein Notfall. Diese Erkenntnis teilte ich ihm mit und beschrieb ihm meine Handlungsweise (Notarzt, Vitalfunktionen, Lagerung, Zugang). Er war zufrieden und prüfte weiter, indem ermich nach der Ursache dieser Symptomatik fragte.  "Zuerst fürhe ich eine vollständige Anamnese durch."

Der Amtsarzt unterbrach mich und meinte, ich sollte mich auf die Eigenanamnese beschränken.  Daraus ergab sich plötzlich eine vorher unbekannten Schmerzsymptomatik. Am Vortag hatte der Patient ein Richtfest besucht und eine Leberzirrhose lag nahe. "Anschließend führe ich eine Untersuchung durch." Abermals unterbrach mit der Amtsarzt, ich sollte mich doch nur auf den Symptomen entsprechende Untersuchung konzentrieren.

So begann ich mit der virtuellen Untersuchung: Die Bauchdecke war hart, ich sprach eine Peritonitis an. Dann meinte er nein, sie wäre gummiartig easltisch und die Schmerzen strahlen in den Rücken aus. Sofort kam mir der Gedanke einer akuten Pankreatitis, doch ich sollte meinen Verdacht noch erhärten. Er fragte nach pankreasspezifischer Labordiagnostik und war mit meinen Ausführungen zufrieden, wollte jedoch nochmals den genauen Zusammenhang Pankreatitis - Leberzirrhose geklärt wissen. Hier stockte ich erst, dachte an Pankreaskopfkarzino. Dies hätte wohl eine andere Symptomatik, sagte der Amtsarzt. Nun war es mir klar - ermeinte natürlich den Zusammenhang akute Pankreatitis - Alkoholismus und Leberzirrhose.

Jetzt folgte noch eine Frage zur Untersuchung des Herzens. Ich schilderte, daß ich das Herz auskultieren, palpieren und perkutieren kann. Ihn interessierte die Auskultation. Nach der Erläuterung des Erb-Punktes fragte er, was ich denn hören könnte. Ich unterschied die Herztöne und Herzgeräusche. Daraufhin wollte wissen, ob alle Herzgeräusche pathologisch sind. Ich erläuterte die Unterschiede von akzidentiell, funktionell und organisch. Der Amtsarzt beendete an diesem Punkt die mündliche Überprüfung und fragte, ob ich eine medizinische Vorbildung genososen hätte. Ich verneinte und verwies auf meine dreijährige Tagesschul-Ausbildung an der Schule im Berufsverband Deutsche Naturheilkunde e.V. in Chemnitz.
Mir wurde bekanntgegeben, daß ich in der schriftlichen Prüfung das beste Ergebnis erreicht hätte. Dann wurde mir die Urkunde überreicht und das Prüfungsgremium gratulierte mir. Erst jetzt begriff ich, daß schon alles vorbei war.